Methoden/Support:
Wie wir euch unterstützen können

Es ist hilfreich, eine Sensibilliät dafür zu entwickeln, was es braucht, damit die Umgebung, die Atmosphäre, der Teamgeist, „das Feld” stimmt, in welchem wie etwas bewirken und erreichen wollen. Wir haben versucht „die Bausteine” bereit zu stellen, mit denen sich etwas positiv in Richtung: gute Arbeitsbedingungen, inspirierendere Atmosphäre, bessere Ergebnisse  bewirken lässt. Diese haben wir für eine bessere Übersicht grob in drei Bereiche gegliedert:

Zu einem Arbeitsumfeld gehören die zur Verfügung gestellten Arbeitswerkzeuge. Neben Tischen, Stühlen, Whiteboards etc. gibt es weitere Möglichkeiten.
01. Es können Werkstätten genutzt werden. Wir haben Materialien, die für das Veranschaulichen von Ideen, zum Prototypenbau, zum malerisch-expressiv Selbstausdruck etc. genutzt werden können.Prototypen und Modelle können sehr dabei behilflich sein Ideen zu konkretisieren, zu verbessern und neue Lösungswege zu erkennen.

Photo: Christina Heurig

Für erste Richtungsentscheidungen reichen schnell gemachte „Rough&Dirty”- Modelle aus. Später kann man so ein Modell detaillierter ausführen. Diese beiden Modelle sind während eines Workshops zum Thema „Overnight Experience” in Berlin entstanden. Zusammen mit Absolventen des Hasso Plattner Insituts und Studenten der Berliner Technischen Kunsthochschule (nun University of Europe).

02. Es gibt zudem ein Repertoire an digitalen Werkzeugen, welches wir zur Verfügung stellen und euch darin einführen können. So gibt es Tools, die bei der Ideenfindung, Arbeitsorganisation, Dokumentation oder auch bei der Teambildungsprozessen hilfreich sind.

Dies sind zum Beispiel: 
Arbeits -und Lernumgebungen:  WordPress/Google Drive/ Moodle /Wikimedia (etc.)
Teamorientierte Tools: Trello, Gira, Realtimeboard (etc.)
Umsetzungsoreintierte Tools: Realtimeboard, Mindnode, Sktich, ComicLife, Balsamic, Sketch, Invision (etc.)

Der wichtigste Teil in einem Feld seid ihr selber.  Wenn Ihr Interesse habt, können wir euch dabei helfen, den Ablauf zu planen und bei der Gestaltung von Ereignissen mitzuwirken. Dies könne zum Beispiel sein:  Gemeinsames Kochen, Lagerfeuer, Ausflüge, Meditationen, Yoga, Tanzen, Kakaozeremonien etc.
Denn die Gemeinschaft ist selbst ein Feld und die Synchronisation/Stimmung in der  der Gruppe ist wichtig für die Arbeitsergebnisse.

gemeinsames Kochen

Wir sind im Bereich Transformations- und Kreativtechniken ausgebildet und haben darin viele Jahre Erfahrung. Dies sind konkret der Life-Art Prozess von Anna Halprin, Design Thinking und Spekulative Design. 

Der Life Art Process und Design Thinking sind generelle Herangehensweisen. So gibt es zum Beispiel im Design Thinking unzählige Submethoden, die in bestimmten Prozessphasen für die Recherche, Auswertung der Recherche, Diskussion, Ideenfindung, Bewertung und Analyse, Prototyping, Überprüfung und Dokumentation hilfreich sind

Darüber hinaus ist unser Thema die Arbeitsprozesse und erlebnisorientierten Aktivitäten gut miteinander zu verbinden.

In unserem Team gibt weiterhin Spezialisten, durch die wir weitere Bausteine wie (Coaching, Moderation etc.) anbieten können.

Die Möglichkeiten, die wir anbieten können, haben wir in ein Modell eingezeichnet. Ihr könnte euer eigenes Repertoire an Hilfsmitteln, Ideen und Methoden einbringen. Insofern fungieren unsere Angebote zugleich als Platzhalter für eure Vorschläge. Grundsätzlich denken wir, dass ein solches gemeinsames Denk- oder Planungsmodell sinnvoll ist, da es euch einen guten Überblick über unsere Bausteine für eure Veranstaltung gibt.

Ablaufplanung im Modell. Aber das geht eigentlich mit eine leeren Seite besser.

Beispiel für ein Setting: Aus den Erfahrung mit länger dauernden Veranstaltungen (zum Beispiel  zweiwöchiges Sommercamp 2015 mit einer Pariser Hochschule ( Prof. Dr. Lipp/Prof. Khazaeli), wissen wir, dass die gestalterische Vorbereitung eines Ortes und das Planen von bestimmten Ereignissen im Vorfeld hilfreich sein kann, um neben den methodischen und zielorienteren Methoden eine große Gruppe von Leuten „bei Laune” zu halten.

Setting für einen Klassenraum, damit das gemeinsame Lernen und Arbeiten mehr Spaß macht.
Ausführliche Dokumentation des Workshops in Issue

Gemeinsam Planen am Modell

Wir haben Interesse Neues auszuprobieren und innerhalb unserer eigenen Arbeitsfelder mit euch Einsichten zu gewinnen. Wir sehen eine solche Zusammenarbeit deswegen auch immer als ein „gemeinsames Experiment” an. Fragen, die uns leiten sind zum Beispiel: Entsteht bei bestimmten Elemente-Kombinationen eine bessere Gemeinschafts- und Arbeitsatmosphäre? Woran kann man dies festmachen? Gibt es Visualisierungstechniken, welche bei der Planung helfen können? Wie kann man weiter an der Verbesserung der Elemente, Ereignisse und Methoden arbeiten?

Campus für schöpferisches Handeln ev.

Dies berührt auch grundsätzliche Fragen hinsichtlich Kreativität und Gemeinschaft. Wie wird Kreativität in der Wissenschaft gedacht? Welchen Beitrag kann zum Beispiel die Philosophie dazu leisten? Wie lassen sich Praxis und Theorie miteinander verbinden? Wie lassen sich die Zielsetzungen und Methoden  kreativer Prozesse in einen größeren Kontext stellen, in dem es auch um persönliche Ziele, Umwelt, Natur und Gesellschaft geht. Weil uns dieser Zusammenhang grundsätzlich wichtig erscheint, haben wir den Campus für Schöpferisches Handeln als Verein und Netzwerk gegründet. Vereinswebseite: www. schöpferischesHandeln.de

2018-03-24T06:40:10+00:00

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